5 Dinge, die Du beim Wintercampen beachten musst

Die beliebteste Zeit zum Verreisen ist der Sommer und das hat natürlich auch seine Berechtigung. Aber wie wäre es mal, im Winter mit dem Wohnmobil loszufahren und dabei ein ganz neues Reisegefühl zu verspüren? Der Winter als Urlaubszeitpunkt birgt einige Besonderheiten und Herausforderungen, andererseits hat er auch großes Potential, unvergesslich zu werden. Denkt nur an weite Schneelandschaften, heißen Tee nach einem Winterspaziergang oder Skifahren in schönen Berglandschaften. Haben wir Euch auf den Geschmack gebracht? Dann lest unbedingt unsere 5 Tipps, die wir Euch mitgeben möchten, um Euren Urlaub im Winter mit dem Wohnmobil so schön wie möglich werden zu lassen. Denn “einfach drauf los fahren” geht im Winter leider nicht. Es müssen vorher einige Vorbereitungen getroffen werden.

Eigenschaften Eures Wohnmobils

Es gibt zwei Arten von Wintercamping - einmal das Campen im Winter in Gegenden, wo die Temperatur mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht unter 0°C fällt. Und einmal das Campen im Winter, wo auch wirklich Winter ist, also mit Schnee und Minusgraden. Falls Ihr die zweite Variante bevorzugt, müsst Ihr eine Sache über Euer Wohnmobil in Erfahrung bringen. Ist es wintertauglich oder ist es winterfest? Schaut dafür in die Betriebsanleitung oder Angaben des Herstellers. Wintertaugliche Wohnmobile können, nachdem der Innenraum über mehrere Stunden auf mindestens 0 °C heruntergekühlt ist, innerhalb von zwei Stunden wieder auf 20 °C aufheizen. Dabei darf sich die Raumtemperatur an fünf Messstellen um keine 7°C unterscheiden. Wintertaugliche Wohnmobile sind für viele Gegenden schon ausreichend. Möchtet Ihr jedoch in Skigebiete oder Gegenden, die wo es auch mal kälter als 0°C werden kann, muss Euer Wohnmobil winterfest sein. Das bedeutet, dass sich das Wohnmobil, nachdem es sich 10 Stunden auf -15°C runtergekühlt hat, in vier Stunden wieder auf 20°C aufheizen könnte. Es muss die erreichte Wärme dann auch stabil halten können und die Wasseranlage muss, sobald das Wohnmobil wieder warm ist, einwandfrei funktionieren. Denn eine eingefrorene Wasseranlage können wir im Urlaub gar nicht gebrauchen. Wir würden empfehlen, mit einem wintertauglichen Wohnmobil nicht in die tiefsten Skigebiete zu fahren, sondern eher in mildere Gebiete. Mit einem winterfesten Wohnmobil hingegen seid ihr fürs Wintercamping perfekt ausgestattet und Ihr braucht Euch keine Sorgen um Minusgrade machen.

Unsere 5 Tipps, mit denen Deine Winterreise im Wohnmobil nicht schiefgehen kann

  • 1. Winterreifen aufziehen

Was beim Auto gilt, ist auch beim Wohnmobil wichtig. Winterreifen sind im Winter unabdingbar, denn sie sichern durch ihr Profil Griffigkeit bei Schnee und Matsch und sind für niedrige Temperaturen konzipiert. Auch Ganzjahresreifen können da nicht mithalten, denn Winterreifen bremsen auf kalter oder sogar vereister Fahrbahn wesentlich besser und bieten allgemein mehr Stabilität beim Fahren.

  • 2. Isoliermaterial bereitstellen

Die meisten kennen es von zu Hause - überall dort, wo Fensterfronten sind, zieht die Kälte am meisten durch. Im Wohnmobil ist das genauso, das heißt vorne, wo die Windschutzscheibe ist, kommt am meisten Kälte rein. Aber auch bei den kleineren Fenstern kann ganz schon was durchziehen. Einige Wohnwagen haben oben auch noch ein Aufstelldach, wo viel Kälte reinkommen kann. Was hier hilft sind Isoliermatten. Sie können praktischerweise ganzjährig benutzt werden, da sie im Sommer verhindern, dass es im Wohnwagen zu heiß wird und im Winter, dass es zu kalt wird. Je nach Fahrzeugtyp müsstet Ihr Euch informieren, ob es für Euch passende Isoliermatten gibt oder ob Ihr sie Euch zuschneiden müsst. Das Anbringen bei fahrzeugspezifischen Isoliermatten ist recht simpel, wenn Ihr sie selber zuschneiden müsst, sind Saugnäpfe eine Variante, um sie am Fenster anzubringen. Ob Ihr sie außen oder innen anbringt, ist letztendlich Euch überlassen, beides hat seine Vor-und Nachteile. Wenn Ihr die Matte draußen anbringt, kann die warme Innenluft aus dem Wohnwagen die Scheibe erreichen und wird dadurch nicht beschlagen. Nachteil ist, dass sie jedem Wetter ausgeliefert sind und dadurch eventuell schneller abnutzen.Mit Isoliermatten seid Ihr schon super aufgestellt. Falls Ihr noch einen oben drauf legen wollt, sind Thermovorhänge für das Wohnmobil eine gute Idee. So wird beim Ein -und Aussteigen der Wärmeverlust minimiert

  • 3. Schnee und Matsch draußen lassen

Du kommst von einer längeren Schneewanderung zurück, bist ziemlich durchgefroren und Deine Kleidung und Schuhe ziemlich nass. Um diese Nässe nicht mit in den Wohnwagen zu nehmen, gibt es im Winter bestenfalls die Möglichkeit ein Vorzelt aufzubauen. Dieses würde als Schmutzfänger, Umkleide und Lager von Schlitten und Ähnlichen fungieren. Wichtig zu beachten ist, dass das Vorzelt wetterfest ist und einigermaßen dick ist. Damit das Vorzelt auch warm ist, können Heizöfen benutzt werden.Diese würden dann auch dazu dienen, die nasse Kleidung zuverlässig zu trocknen.  Zusatzheizungen können bei ausreichender Lüftung natürlich auch im Wohnmobil genutzt werden. Wer sich einen Luxus gönnen möchte besorgt sich noch Heizteppiche oder eine Heizdecke für das Bett. So wird es richtig muckelig im Wagen.

  • 4. Stoßlüften

Wir haben es eben kurz angedeutet. Wer stark heizt, muss auch auf ausreichendes Lüften achten. Wer nicht genügend lüftet läuft Gefahr, dass die Luftfeuchtigkeit im Innenraum zu hoch wird und sich diese feuchte Luft absetzt. Das kann auf Dauer unangenehm werden und zu schlechten Gerüchen oder sogar Schimmel führen. Wir raten 2-3 Mal am Tag einmal richtig durchzulüften.

  • 5. Die Wasseranlage vor Frost schützen

Beim Wintercamping kann es schnell mal unter die Nullgrenze gehen. Das ist für die Wasseranlage in Deinem Wohnmobil ein Problem, denn die Leitungen könnten einfrieren und im schlimmsten Fall aufplatzen oder Frostschäden davontragen. Einige Wohnmobile sind mit beheizten Wassertanks ausgestattet. Das ist bei niedrigen Temperaturen ideal. Wer keine beheizten Wassertanks besitzt, kann jedoch aufrüsten. Es gibt Heizmatten und Heizfolien, die außen um den Tank und die Leitungen montiert werden können. Zudem gibt es Heizspiralen oder Heizstäbe, die in den Leitungen selbst platziert werden und das Wasser warm halten. Frostschutzmittel kann auch helfen. Der Abwassertank kann bis zu einem gewissen Grad mit beheizt werden, hier sollten jedoch im Winter noch einmal spezielle Vorkehrungen getroffen werden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte das Abwasser nicht lange im Tank lassen, sondern in einen Behälter abfließen lassen, der dann regelmäßig entsorgt wird.

Wintercamping muss gut organisiert und vorbereitet sein

Ihr seht, beim Wintercamping müssen noch einmal einige Sachen beachtet werden, damit es zu einem schönen Erlebnis wird. Wenn Ihr gut vorbereitet seid, bietet das Campen im Winter viele tolle Möglichkeiten. Ein großes Plus: Im Winter sind die Campingplätze meist nicht so überfüllt.

WATTSTUNDE GmbH
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