Unterwegs mit

Unterwegs mit Christina und Udo von den Waldhelden

Unterwegs mit Christina und Udo von den Waldhelden

Unser Stromsetup im „Wohnaldo“ – Autarkie ohne Kompromisse

Wir sind Udo und Christina von den Waldhelden – wir sind unterwegs mit einem RJH Ambition, den wir Wohnaldo getauft haben. Wer uns kennt, weiß: Wir stehen nicht auf halbe Sachen. Wenn wir etwas umbauen, dann richtig. Und beim Thema Strom war schnell klar: Das Ding soll nicht nur „ein bisschen autark“ sein. Es soll uns komplett unabhängig machen.

YouTube und der Campions Club sind inzwischen seit drei Jahren unser Hauptjob. Das bedeutet auch: Wenn wir unterwegs sind, machen wir nicht einfach Urlaub. Wir arbeiten. Mal schneiden wir Videos, mal hosten wir Live-Events im Club, mal recherchieren wir neue Touren oder beantworten Community-Fragen. Und für all das brauchen wir unterwegs genau zwei Dinge: Internet und Strom. 

Wobei wir schnell gemerkt haben: Internet ohne Strom bringt uns herzlich wenig. Router, Starlink, Laptop, Kameratechnik – all das funktioniert eben nur, wenn auch genug Energie vorhanden ist. Deshalb war für uns beim Umbau unseres neuen Wohnmobils „Wohnaldo“ schnell klar, dass das Stromsystem deutlich größer ausfallen muss als in einem klassischen Camper. Unser Grundsatz dabei ist ziemlich simpel: (Zu viel) Strom zu haben ist immer besser, als Strom zu brauchen. 

Bei der Planung unseres Setups haben wir deshalb bewusst großzügig dimensioniert – und gemeinsam mit unseren Partnern Wattstunde und der Camperklinik Dobschal eine richtig geile Anlage gebaut.

Ein Wohnmobil voller Technik

Wohnaldo ist inzwischen ziemlich vollgepackt mit Technik. Das liegt zum Teil daran, dass wir unterwegs arbeiten. Gleichzeitig testen wir in unserem Wohnmobil aber auch viele Gadgets, Sensoren und Smart-WoMo-Lösungen – manchmal aus privatem Interesse, manchmal als Vorbereitung für ein neues YouTube-Video. 

All diese Systeme verbrauchen natürlich Energie. Und zwar mehr, als man im ersten Moment denkt. Aktuell steht Wohnaldo bei uns im Basecamp – ohne Reisebetrieb, ohne Kochen, ohne Arbeiten. Trotzdem verbraucht der Wagen im absoluten Ruhezustand bereits über eine Kilowattstunde Strom pro Tag. 

Sobald wir unterwegs sind, steigt dieser Verbrauch natürlich deutlich an. Haushaltsgeräte, Büro-Setup, Heizung, Warmwasser, Klimaanlage – all das gehört inzwischen zu unserem mobilen Alltag dazu. 

Das Motto unseres Markenpartners RJH lautet „Unterwegs zu Hause”. Und genau dieses Gefühl wollten wir auch beim Thema Strom erreichen. Der Strom soll einfach da sein – jederzeit und überall. Ohne dass wir darüber nachdenken müssen, wann wir wieder an eine Steckdose kommen. 

Denn unsere Reisen führen uns regelmäßig an Orte, an denen es keinen Stromanschluss gibt. Auf Messeparkplätzen, bei Partnerbesuchen, auf Recherchetrips oder auf Stellplätzen mitten in der Natur. Zum Beispiel in Skagen direkt hinter der Düne, erste Reihe zum Meer. Traumlage – aber natürlich ohne Stromanschlüsse. Für uns ist das inzwischen völlig egal.

Viel Kapazität als Sicherheitsnetz

Das Herzstück unseres Systems zwei große WATTSTUNDE NOVA Core 480 Ah LiFePo4 Batterien mit insgesamt 960 Ah Kapazität. Diese Batterien sind unser Puffer für Tage, an denen kaum Sonne scheint oder wir besonders viel Energie verbrauchen.

Gerade im Norden oder in den Wintermonaten kann es durchaus passieren, dass mehrere Tage hintereinander wenig Solarertrag reinkommt. Mit der großen Batteriekapazität können wir solche Phasen einfach aussitzen, ohne uns Gedanken machen zu müssen. 

Für den täglichen Nachschub sorgt eine Solaranlage mit 1350 Wp Modulen von WATTSTUNDE auf dem Dach. Zugegeben: Bei strahlendem Sonnenschein ist das ziemlich überdimensioniert. Aber darum geht es nicht. 

Die hohe Leistung macht sich vor allem im Frühjahr, Herbst und Winter bezahlt. Wenn die Sonne flacher steht, die Tage kürzer sind und das Wetter wechselhafter wird, liefern die Module trotzdem noch ausreichend Energie, um unsere Batterien wieder zuverlässig aufzuladen.

Strom wie zu Hause

Ein zentraler Baustein unseres Systems ist der Multiplus 3000 Wechselrichter von Victron. Er sorgt dafür, dass wir im Wohnmobil ganz normalen 230-Volt-Strom nutzen können – ohne Landstrom, einfach übers Bordnetz. 

Das bedeutet konkret: Kaffeemaschine, Heißluftfritteuse, Föhn oder Monitor – alles läuft problemlos. Gerade wenn ich alleine unterwegs bin, baue ich im Wohnmobil oft mein komplettes Büro auf. Dann laufen Router, Laptop, Monitor, Beleuchtung und Ladegeräte teilweise den ganzen Tag. Dank des Wechselrichters und der großen Akkus ist das überhaupt kein Problem. 

Besonders spannend ist für uns auch die Integration unserer Alde-Heizung und der Klimaanlage. Beide Systeme können ebenfalls ohne Landstrom über den Wechselrichter betrieben werden. Das ermöglicht uns beispielsweise im Sommer, unser Warmwasser komplett mit Solarstrom zu erzeugen – ganz ohne Gas.

Freiheit durch Energie

Der größte Unterschied zu früher ist gar nicht die Technik selbst. Es ist das Gefühl, das daraus entsteht. Wir planen unsere Stellplätze nicht mehr danach, wo es Stromanschlüsse gibt. Wir bleiben einfach dort stehen, wo es schön ist. Egal ob auf einem ruhigen Stellplatz, in den Dünen oder bei Freunden auf dem Hof. Unser Stromsystem läuft im Hintergrund – und wir müssen uns kaum noch Gedanken darüber machen. 

Für uns ist genau das der eigentliche Luxus im Camperleben: die Freiheit, unabhängig zu sein.

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